Mindestens 16 Personen starben allein auf Jamaika
Cayman Inseln machen sich bereit für Hurrikan „Ivan“

Die Bewohner der Cayman Inseln haben sich am Sonntag vor dem nahenden Hurrikan „Ivan“ in Sicherheit gebracht. Die Behörden riefen den Notstand aus.

HB KINGSTON. Vor allem die in Küstennähe lebenden Menschen der zu Großbritannien gehörenden kleinen Inseln flohen vor bis zu fünf Meter hohen Wellen, die die Ankunft „Ivans“ ankündigten, in Notunterkünfte. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 270 Kilometern pro Stunde (km/h) hatte „Ivan“ am Samstag die Karibikinsel Jamaika passiert und ist in Richtung der Cayman Inseln und Kuba weitergezogen. Die Windgeschwindigkeit des Wirbelsturms verringerte sich auf rund 250 km/h, während er sich mit etwa 15 km/h in nordwestlicher Richtung bewegte.

Auf den Karibik-Inseln und in Venezuela kamen durch die Folgen des Sturms bislang 44 Menschen ums Leben. Mindestens 16 Personen starben allein auf Jamaika. Allerdings blieb der Insel offenbar das Schicksal völliger Verwüstung wie auf der Nachbarinsel Grenada erspart. Dort wurden nach Schätzungen des Roten Kreuzes etwa zwei Drittel der Bewohner obdachlos. Die Hauptstadt Kingston wurde nicht wie zunächst befürchtet vom Zentrum des Hurrikans erfasst. In vielen Landesteilen wurden jedoch Bäume entwurzelt sowie Strommasten und ganze Häuser umgerissen. Massive Regenfälle lösten Schlammlawinen aus, die Straßen wegspülten.

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