Mindestens 20 Tote
Tropensturm „Sepat“ bedroht Zentral-China

Mehrere asiatische Länder erholen sich gerade von den ersten schweren Auswirkungen des Taifuns „Sepat“. Für Zentralchina steht der Schrecken noch bevor. In niedrig gelegenen Regionen sind über eine Millionen Menschen auf der Flucht vor der drohenden Flut.

HB PEKING. Nach einer Spur der Verwüstung in mehreren asiatischen Ländern hat sich der Taifun „Sepat“ über China etwas abgeschwächt und Kurs auf das Zentrum des Landes genommen. In der Provinz Henan ließen die Behörden Bergwerke aus Furcht vor Überschwemmungen schließen. In niedrig liegenden Regionen verließen über eine Million Menschen ihre Häuser und suchten Schutz in Notunterkünften. „Sepat“ wurde mittlerweile zum Tropensturm herabgestuft. Meteorologen sagten für die Provinzen Zhejiang, Fujian und Jiangxi jedoch weitere heftige Regenfälle voraus.

Durch „Sepat“ waren in Taiwan, den Philippinen und China in den vergangenen Tagen mehr als 20 Menschen ums Leben gekommen. Der Taifun hatte China am Sonntag erreicht und brachte der Nachrichtenagentur Xinhua zufolge Regengüsse und Stürm mit sich, durch die hunderte Häuser beschädigt und große Teile der Ernte zerstört wurden. Im Süden und im Osten des Landes kam es zu Stromausfällen. In den Provinzen Fujian und Zhejiang waren den Angaben zufolge 3,5 Millionen Menschen von dem Sturm betroffen.

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