Mindestens 78 Tote
Militärmaschine zerschellt in Marokko

Ein Flugzeugabsturz in Marokko hat mindestens 78 Menschen das Leben gekostet. Die Militärmaschine prallte offenbar beim Landeanflug gegen einen Berg. Offenbar gibt es aber Überlebende.
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RabatBeim Absturz eines Militärflugzeugs im Süden Marokkos sind am Dienstag mindestens 78 Menschen getötet worden. Drei weitere Insassen der Maschine seien verletzt geborgen worden, teilten die marokkanischen Behörden am Nachmittag mit. Sie hatten die Zahl der Todesopfer zunächst mit 30 angegeben und von fünf Überlebenden gesprochen.

Nach einer Meldung der amtlichen Nachrichtenagentur MAP prallte die Transportmaschine vom Typ C-130 Hercules beim Landeanflug auf den Militärflughafen Guelmim gegen einen Berg. Guelmim liegt im Süden des Landes an der Grenze zum von Marokko beanspruchten Territorium Westsahara, in dem die Maschine gestartet war.

Wie viele Insassen an Bord waren, wurde in der MAP-Meldung nicht gesagt. Dort war zunächst lediglich von Dutzenden Toten die Rede. In zwei unabhängigen marokkanischen Nachrichtenportalen hieß es, insgesamt seien 70 Menschen an Bord gewesen, von denen mindestens 20 den Absturz nicht überlebt hätten.

 

 

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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