Mindestens drei Tote und 100 Verletzte
Erdbeben in Nordchina

Bei einem Erdbeben in der Inneren Mongolei in Nordchina sind mindestens drei Menschen getötet und etwa 100 verletzt worden. Die Erdstöße erreichten am Samstagabend eine Stärke von 5,9 auf der Richterskala.

HB/dpa PEKING. Nach Angaben des China News Service vom Sonntag wurden viele Häuser zerstört. Das Epizentrum lag nahe der Stadt Chifeng zwischen Bairin Zuoqi und Ar Horqin Qi. Wie viele Menschen das Dach über dem Kopf verloren haben, war zunächst unklar. Die Erschütterungen waren auch in Peking zu spüren.

Es sei das schlimmste Erdbeben in Chifeng seit 700 Jahren gewesen, berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua, die von „enormen Schäden“ sprach. Ein 30-köpfiges Expertenteam des nationalen Erdbebenamtes brach in die Innere Mongolei auf. Mehr als 60 Nachbeben suchten die Region 500 Kilometer nordöstlich von Peking heim. Drei Nachbeben erreichten eine Stärke von mehr als vier auf der Richterskala.

Für Sonntagnacht wurden im Erdbebengebiet schwere Regenfälle vorhergesagt, die nicht nur die Aufräumarbeiten erschweren, sondern auch den Obdachlosen das Leben schwer machen könnten.

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