Mindestens ein Todesopfer
Grubenunglück in Polen

Bei einem schweren Grubenunglück im Süden Polens sind am Dienstag mehr als 20 Bergleute verschüttet worden, mindestens ein Kumpel kam ums Leben. In dem Bergwerk war es nach Angaben der Betreibergesellschaft offenbar zu einer Gasexplosion gekommen.

HB WARSCHAU. Bei der Explosion in rund 1000 Meter Tiefe soll es mehrere Tote gegeben haben, meldete die polnische Nachrichtenagentur PAP am Dienstag unter Berufung auf Bergwerksmitarbeiter. Dies bestätigte inzwischen auch die Leitung des Bergwerks. Rettungskräfte bargen am Abend den Toten. 23 Bergleute seien unter Tage eingeschlossen, sagte ein Polizist. Es sei noch unklar, wie es den Arbeitern gehe, sagte ein Sprecher des staatlichen Kohlebetriebes im Fernsehen. Zu ihnen habe zunächst kein Kontakt hergestellt werden können. Die Rettungsarbeiten seien im Gange. Nach Polizeiangaben ist die Explosion am Nachmittag möglicherweise auf ausgetretenes Methangas zurückzuführen.

Das Unglück ereignete sich in dem Bergwerk in der Stadt Ruda, etwa 300 Kilometer südwestlich von Warschau. Ein Bergarbeiter sprach von einer lauten Explosion, die sich vermutlich in einem Schacht in einem Kilometer Tiefe ereignet habe. Der polnische Ministerpräsident Jaroslaw Kaczynski machte sich nach Angaben eines Regierungssprechers auf den Weg zu der Unglücksstelle.

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