Mindestens fünf Tote
Wassermassen fluten Jakarta

Bei schweren Überschwemmungen in der indonesischen Hauptstadt Jakarta sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 100 000 Einwohner – auch aus dem Umland – seien wegen der Fluten obdachlos geworden.

HB JAKARTA. Es sind die schlimmsten Überschwemmung seit fünf Jahren. Am schlimmsten betroffen ist den Angaben nach das Gebiet um den nahe gelegenen Ort Bekasi. In Jakarta selbst gingen die Pegelstände zunächst zwar leicht zurück. Experten warnten indes, im Tagesverlauf könne es wegen starker Niederschläge in höheren Lagen erneut zu Überschwemmungen kommen.

Am Vortag hatten bis zu zwei Meter hohe Wassermassen der Polizei zufolge ein Chaos in der Stadt verursacht. Straßen, darunter die wichtigste Verbindung zwischen Innenstadt und Flughafen, und Bahnlinien waren gesperrt worden. In Teilen der Neun-Millionen-Stadt konnte nicht mehr telefoniert werden, weil die Leitungen unterspült worden waren. Auch über Stromausfälle wurde berichtet. Inzwischen sind Soldaten und Mediziner im Einsatz, um den Betroffenen zu helfen und sie gegebenenfalls in Sicherheit zu bringen.

Während der Regenzeit kommt es in Indonesien immer wieder zu Überschwemmungen. So schlimm wie in diesem Jahr waren die Fluten allerdings schon lange nicht mehr.

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