Mindestens vier Menschen getötet
Hunderttausende Amerikaner nach Sturm ohne Strom

Ein erneuter Wintereinbruch mit heftigen Schneestürmen hat im Nordosten der USA mindestens vier Todesopfer gefordert und die Stromversorgung von hunderttausenden Haushalten für Tage unterbrochen. Am Sonntag waren nach Angaben des US-Senders ABC allein im Bundesstaat New York noch rund 250 000 Haushalte ohne Strom. Meteorologen berichteten von Windböen von bis zu 230 Kilometern pro Stunde.

HB ROCHESTER. Im Westen New Yorks gingen die Temperaturen innerhalb weniger Stunden von 15 Grad Celsius auf unter null Grad zurück. In Hayward in Wisconsin wurden am Samstag minus 32 Grad registriert. In Duluth in Minnesota wurden minus 19 Grad gemessen, die sich bei Windgeschwindigkeiten von 27 Kilometern pro Stunde allerdings wie minus 30 Grad anfühlten, wie der Wetterdienst mitteilte.

Mitarbeiter der Stromversorger in New York sollten das ganze Wochenende über im Einsatz sein, um die Kunden wieder beliefern zu können. In New Hampshire waren 40 000 Wohnungen und Geschäfte betroffen, in Michigan 43 000, in Maine mehr als 35 000 und weitere 7 000 in Vermont. Mehrere Staaten richteten Notunterkünfte ein, wo sich die Menschen aufwärmen konnten.

Neben Strommasten knickte der Sturm auch zahlreiche Bäume um, drei Autofahrer wurden von umstürzenden Bäumen erschlagen. In Rochester in New York kam ein Autofahrer ums Leben, als er mit seinem Wagen einen Sattelzug rammte.

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