Mindestens zwei Todesopfer
Winter erwischt Deutschland eiskalt

Heftiger Schneefall hat am Freitagmorgen zu einem Verkehrschaos in weiten Teilen Deutschlands geführt. Auf vielen Autobahnen ging am Morgen nichts mehr. Auch der Frankfurter Flughafen bekam den Wintereinbruch zu spüren.

HB BERLIN. In Hessen, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg kam es zu zahlreichen Unfällen und teilweise kilometerlangen Staus. In Hessen ereignete sich am frühen Freitagmorgen auf der A 5 ein tödlicher Verkehrsunfall, teilte die Polizei mit. Der Verkehr auf der Autobahn kam teilweise zum Erliegen. Im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz kam es auf einer Bundesstraße zu einem tödlichen Unfall.

Auch der Frankfurter Flughafen hat den Wintereinbruch zu spüren bekommen. Über den ganzen Tag hinweg seien bereits 65 Flüge annulliert worden, davon jedoch 22 als Folge des Generalstreiks in Italien, erklärte eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport am Freitag. Insgesamt funktioniere der Luftverkehr mit täglich rund 1300 Flügen aber ohne größere Probleme, sagte eine Sprecherin. Verspätungen unter anderem wegen der notwendigen Enteisung von Flugzeugen hätten sich ebenfalls in Grenzen gehalten. Auch am Flughafen München kam es aufgrund der Witterungsverhältnisse teilweise zu erheblichen Verzögerungen und Flugausfällen.

In Nordrhein-Westfalen behinderte Schneeglätte vor allem den Verkehr auf der Autobahn 1 zwischen Wuppertal und Remscheid und auf der Sauerlandlinie (A 45). Weil Lastwagen liegen geblieben waren, mussten Auffahrten gesperrt werden. Im ganzen Bundesland kam es zudem zu kurzfristigen Stromausfällen, weil Schneefall und Eisbildung Freileitungen außer gefecht Gesetzt hatten. Betroffen waren unter anderem Krefeld, Mönchengladbach und Aachen.

Auch in Bayern gab es starke Verkehrsbehinderungen. In Unterfranken waren mehrere Autobahnen durch quer stehende Lastwagen blockiert, es bildeten sich kilometerlange Rückstaus. Besonders betroffen war die A 70 (Schweinfurt-Bamberg) am Autobahndreieck Schweinfurt-Werneck. In Baden-Württemberg wurden vier Menschen bei Unfällen leicht verletzt.

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