Ministerpräsident sichert staatliche Hilfe zu
Neuer Zyklon bedroht Nordosten Australiens

HB SYDNEY. Kaum haben im Nordosten Australiens nach dem stärksten Wirbelsturm seit Jahrzehnten die Aufräumarbeiten begonnen, müssen sich die leidgeplagten Bewohner schon wieder auf einen neuen Zyklon gefasst machen. Wie australische Meteorologen am Dienstag mitteilten, braut sich derzeit über dem Korallenmeer ein neuer Wirbelsturm zusammen. Der „Wati“ getaufte Zyklon der Kategorie zwei steuert auf Nordostküste zu. Er werde in ein paar Tagen voraussichtlich mehrere hundert Kilometer südlich des von Zyklon „Larry“ verwüsteten Gebietes an Land gehen, hieß es.

„Larry“, ein Sturm der stärksten Kategorie fünf, hatte mit einer Spitzengeschwindigkeit von 290 Kilometern pro Stunde den Urlaubsort Innisfail im Staat Queensland verwüstet. Dort wurden mehr als die Hälfte aller Häuser beschädigt und vermutliche tausende Menschen obdachlos. Hunderte Touristen und tausende Bewohner suchten in Hotels Zuflucht, als der Sturm am frühen Morgen rund 100 Kilometer südlich von Cairns auf die Küste traf. Wie durch ein Wunder gab es keine Todesopfer durch „Larry“, 30 Menschen erlitten leichte Verletzungen.

Ministerpräsident John Howard sagte am Dienstag den verwüsteten Ortschaften in der Region staatliche Hilfe zu. Unterdessen trafen die ersten 120 Soldaten in Innisfail ein. Sie brachten den Bewohnern Trinkwasser und fertig abgepackte Mahlzeiten sowie Benzin.

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