Mississippi-Hochwasser
Schiffsverkehr wird stark eingeschränkt

Die Flussschifffahrt auf dem Mississippi muss aufgrund des anhaltenden Hochwassers deutlich eingeschränkt werden. Der US-Wirtschaft drohen dabei Ausfälle im dreistelligen Millionenbereich.
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Wegen des anhaltenden Hochwassers auf dem Mississippi haben die Behörden den Schiffsverkehr auf dem längsten Fluss der USA stark eingeschränkt. Die US-Küstenwacht sperrte am Dienstag einen 24 Kilometer langen Abschnitt für Frachtschiffe. Die Wellen, die die Schiffe auslösten, könnten den Druck auf die Dämme erhöhen, teilten Behördenvertreter mit. Durch die Behinderungen könnten der US-Wirtschaft laut Schätzungen zufolge Einbußen von mehreren Hundert Millionen Dollar entstehen.

Auf dem Mississippi sind den Angaben zufolge in der Regel rund 600 Frachtkähne unterwegs. Der Fluss ist ein wichtiger Transportweg für Getreide, Sojabohnen und weitere Agrarprodukte, die zu den Häfen in der Nähe von New Orleans gebracht werden. Nach der Sperrung des Schiffsverkehrs stiegen die Preise für Weizen, Getreide und Sojabohnen stark an. Wie lange die Einschränkungen auf dem Mississippi gelten sollen, war noch unklar.

 

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