Mit BKA-Hilfe
Mutmaßlicher kanadischer Kinderschänder festgenommen

Der weltweit gejagte, mutmaßliche kanadische Kinderschänder Christopher Paul N. ist in Thailand festgenommen worden. Nach Angaben des lokalen Vertreters von Interpol vom Freitag, wurde der Verdächtige in Korat im Nordosten Thailands gefasst. Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt gegeben.

HB BANGKOK. Neil werde nach Bangkok gebracht, teilte Polizei-Generalmajor Wimol Powintara mit. „Bingo! Wir haben ihn!“ sagte Wimol. Bei einer Verurteilung drohen Neil bis zu 20 Jahre Haft.

Neil hatte zeitweise in Thailand gelebt und bis vor kurzem in Südkorea als Engischlehrer gearbeitet. Er war in der vergangenen Woche nach Thailand eingereist.

Der Kanadier hatte mehr als 200 Fotos von sich ins Internet gestellt, auf denen er kleine Jungen sexuell missbraucht. Auf den Bildern hatte der 32-Jährige sein Gesicht zwar digital unkenntlich gemacht, Spezialisten des Bundeskriminalamtes (BKA) hatten daraus jedoch ein identifizierbares Bild rekonstruiert. In Vietnam und Kambodscha soll der Kanadier mindestens zwölf Jungen zwischen sechs und zehn Jahren sexuell missbraucht haben.

Gegen N. haben in den vergangenen Tagen drei thailändische Jugendliche ausgesagt. Sie gaben an, im Alter von neun, 13 und 14 Jahren von dem Kanadier für sexuelle Handlungen bezahlt worden zu sein. Sie hätten umgerechnet zwischen 7,75 und 15,50 Euro erhalten. Der thailändischen Polizei ist nach eigenen Angaben noch mindestens ein weiteres Opfer des Mannes bekannt.

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