Mit Spritze an Bord
Skandalrocker Doherty darf nicht mehr Easyjet fliegen

Pete Doherty (27) darf nicht mehr mit der Preiswert-Airline Easyjet fliegen. Der britische Skandalrocker verstieß gravierend gegen die Beförderungsbedingungen der Fluglinie – und wurde deshalb nach der Landung in Barcelona statt von Fans von der Polizei empfangen.

Das Verbot wurde verhängt, weil der Ex-Freund von Supermodel Kate Moss mit einer Spritze an Bord eines Flugzeugs ertappt wurde, bestätigte eine Sprecherin der Gesellschaft am Freitag in London. Auch die anderen Mitglieder der Doherty-Band Babyshambles seien künftig von easyJet-Flügen ausgeschlossen.

Der drogenabhängige Rockmusiker hatte sich nach Darstellung britischer Medien am Donnerstag bei einem Flug von London-Gatwick nach Barcelona auf der Flugzeugtoilette die Heroin-Entwöhnungsdroge Methadon gespritzt. Doherty sei „extrem lange“ auf der Toilette geblieben, so dass die Crew den Kapitän alarmierte, der wiederum die spanische Polizei einschaltete.

Auf dem WC wurde schließlich eine blutgetränkte Spritze im Abfallbehälter gefunden. Nach internationalen Regeln müssen Fluggäste, die Spritzen an Bord bringen wollen, dies aus Sicherheitsgründen anzeigen und eine Erlaubnis einholen. Nach der Landung wurden Doherty und seine vier Mitreisenden von der Guardia Civil festgenommen. Nachdem eine Durchsuchung keine weiteren Spritzen oder Drogen zu Tage förderte, kamen sie wieder frei. Doherty und die Babyshambles waren für ein Konzert beim Primavera Sound Festival nach Spanien gereist.

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