Mit zwei halbautomatischen Waffen ausgerüstet
Amokschütze richtet Blutbad in US-Flugzeugfabrik an

Bei einem Amoklauf in einer Fabrik für Militärflugzeuge im US-Staat Mississippi sind fünf Angestellte getötet worden. Acht wurden verletzt, bevor der Täter sich selbst erschoss.

HB/dpa WASHINGTON. Der mit einem Tarnanzug bekleidete Mann wurde von der Polizei als Waffennarr beschrieben, einige Mitarbeiter der Fabrik von Lockheed Martin erklärten, er sei ein weißer Rassist gewesen. Vier der fünf Toten sind Schwarze.

Wie ein Polizeisprecher in der Stadt Meridian mitteilte, war der Mann mit zwei halbautomatischen Waffen in die Fabrik gestürmt. Er sei durch die Hallen gelaufen und habe auf Männer und Frauen gefeuert. Der Bürgermeister von Meridian, John Robert Smith, sprach von einer „unsäglichen Tragödie“. Die Polizei befürchtete, dass die Zahl der Toten noch steigen könnte, da zwei der Verletzten in einem kritischen Zustand seien.

In der Fabrik werden große Teile für Militärflugzeuge hergestellt, unter anderem für das Transportflugzeug C-130 J Hercules und den Kampfjet F-22 Raptor. Die Fabrik beschäftigt rund 130 Mitarbeiter. Dem Bürgermeister zufolge gab es keine Hinweise auf eine Verbindung zwischen der Tat und der Rüstungsproduktion.

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