Modellauto-Affäre
Steuerfahndung ermittelt gegen Haderthauer

Stürmische Zeiten für Bayerns Staatskanzleichefin Christine Haderthauer: Nach den Betrugsvorwürfen von Ex-Geschäftspartnern und Ermittlungen der Staatsanwaltschaft sowie Steuerfahndung meldet sich nun ein weiterer Zeuge.
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MünchenIn die Modellauto-Affäre um Bayerns Staatskanzleichefin Christine Haderthauer (CSU) hat sich auch die Steuerfahndung eingeschaltet. Konkret geht es dabei um die Frage, ob die Gewinne der Haderthauer-Firma Sapor Modelltechnik gegenüber dem Finanzamt und einem früheren Gesellschafter bewusst geschmälert wurden, wie „Spiegel Online“ am Donnerstagabend berichtete.

Insgesamt gehe es nach Ermittlungen der Steuerfahndung um einen Betrag in Höhe von 143.500 Euro, den das Ehepaar Haderthauer den Behörden wie auch ihrem damaligen Mitgesellschafter Roger Ponton verschwiegen haben könnte. Dem Bericht zufolge hatten Augsburger Fahnder am 21. Mai das Haus der Haderthauers in Ingolstadt durchsucht.

Christine Haderthauer war Anfang der 1990er Jahre als Gesellschafterin in die Firma eingestiegen, für die psychisch kranke Straftäter in Krankenhäusern Modellautos bauten. Hauptkonstrukteur war ein dreifacher Mörder, den Haderthauers Ehemann Hubert als Arzt im Maßregelvollzug kennengelernt hatte.

Laut Informationen der „Bild“-Zeitung (Freitagsausgabe), mussten Insassen einer Klinik im bayrischen Ansbach täglich acht und mehr Stunden die hochwertigen Modellautos für eine Firma der Eheleute Haderthauer bauen. Ein ehemaliger Insasse der Klinik sagte der „Bild“, es habe „von 8 bis 16 Uhr, fünf Tage die Woche“ gearbeitet werden müssen. „Wenn ein Modellauto fertig werden musste, ging es schon mal bis 18, 19 Uhr. Manchmal sogar bis 22 Uhr.“

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  • als Normalo möchte ich gerne alle Talente in deutschen Gefängnissen für je 200.-€ mtl. Buchen und Arbeiten lassen. geht das, oder gilt das nur für politiker?

  • Mir fehlen die Worte für eine Gegenargumentation.

  • Ganz toll, dieses Bayern.

    Berühmt für seine Vettern-Wirtschaft, Rechtsbeugung, Korruption und Steuerhinterziehung mitten im Kabinett.

    Lächerliche und unrealistische Wahlversprechungen wie die PKW-Maut beweisen doch, dass dieser "Frei-Staat" von unfähigen und teils kriminellen Dilettanten geprägt ist.

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