Möglicherweise NS-Zwangsarbeiter
Massengrab in Stuttgart entdeckt

Bei Bauarbeiten am Stuttgarter Flughafen haben Arbeiter vermutlich ein Massengrab aus der Zeit des Nationalsozialismus gefunden. Es könnte sich um jüdische Gefangene des damaligen Arbeitslagers Echterdingen handeln, teilte die Staatsanwaltschaft Stuttgart am Mittwoch mit.

HB STUTTGART. Die etwa 30 Opfer sollen von November 1944 bis Februar 1945 auf dem ehemaligen Fliegerhorst als Zwangsarbeiter eingesetzt gewesen sein. Eine Sondereinheit zur Aufklärung nationalsozialistischer Gewaltverbrechen soll nun feststellen, ob es sich bei den Toten tatsächlich um jüdische Zwangsarbeiter handelt. Ehemalige Häftlinge hätten ausgesagt, dass im Lager mehr als 100 Menschen jüdischer Herkunft an Hunger oder Fleckfieber gestorben waren. Bereits vor 60 Jahren waren an der Stelle die Überreste von 66 Menschen geborgen worden.

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