Moik im Krankenhaus: Nach dem Stadl traf ihn der Schlag

Moik im Krankenhaus
Nach dem Stadl traf ihn der Schlag

Fernsehmoderator Karl Moik (67) hat nach seinem letzten „Musikantenstadtl“ in der Neujahrsnacht in Klagenfurt einen leichten Schlaganfall erlitten.

HB KLAGENFURT. Dies berichtete die Nachrichtenagentur APA am Montag. Moik sei nach der fünfstündigen Sendung zusammengebrochen und sofort auf die Intensivstation der neurologischen Abteilung des Klagenfurter Landeskrankenhauses gebracht worden. Lebensgefahr bestehe nicht, hieß es. Moik, der die Volksmusik-Show nach 25 Jahren unfreiwillig abgab, hatte sich nach einem Herzinfarkt im Februar 2004 einer Bypass-Operation unterziehen müssen.

Einzelheiten zum Befinden Moiks gab das Krankenhaus unter Berufung auf die ärztliche Schweigepflicht nicht bekannt. Der 67-Jährige werde noch einige Tage im Krankenhaus bleiben müssen. Die Anspannung vor seinem letzten „Musikantenstadl“ sowie die Anstrengung der fast fünfstündigen Veranstaltung und der Proben davor hätten ihn offensichtlich physisch und psychisch mitgenommen, hieß es.

Moik hatte bereits während der Live-Sendung immer wieder mit Konzentrationsproblemen zu kämpfen. Mehrmals habe er die Halle, in der 3 000 Zuschauer den Jahreswechsel feierten, verlassen und sich Gesicht und Hände mit Schnee eingerieben. Er habe jedoch die Übertragung seiner letzten Sendung auf keinen Fall abbrechen wollen, berichtete der Landessender Kärnten des Österreichischen Fernsehens ORF.

Nach Ende der Sendung wurde Moik von Mitarbeitern und seiner Frau in einen Büroraum gebracht, wo er dann zusammengebrochen sei. Er wurde sofort auf die Intensivstation gebracht, wo er sich auch zurzeit noch befinden soll, berichtete APA. Die Diagnose Schlaganfall wurde offiziell nicht bestätigt. „Herr Moik möchte keinerlei Auskünfte über seinen Gesundheitszustand geben beziehungsweise geben lassen“, hieß es in einer offiziellen Stellungnahme der Ärzte. Er sei jedoch ansprechbar und es gehe ihm „den Umständen entsprechend gut“.

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