Monsunregenfälle
Viele Tote bei Überschwemmungen in Indien

Bei Erdrutschen und Überschwemmungen infolge heftiger Monsunregenfälle sind im Westen Indiens etwa 140 Menschen ums Leben gekommen.

HB MUMBAI. Allein in der Finanzmetropole Mumbai habe es 40 Tote gegeben, teilten die Behörden am Mittwoch mit. Tausende weitere Menschen im Bundesstaat Maharashtra seien in Sicherheit gebracht worden. Vor allem in den Küstenregionen seien zahlreiche Dörfer von der Außenwelt abgeschnitten. Die Rettungskräfte und die Regierung befürchteten, dass die Opferzahl noch weiter steigen könnte.

In Mumbai, wo es seit Dienstag heftig regnet, ist das öffentliche Leben durch die Überschwemmungen teilweise zum Erliegen gekommen. Strom- und Telefonleitungen sind ausgefallen. Schulen wurden geschlossen, und Busse sowie Züge in etlichen Stadtteilen fuhren nicht mehr. Flüge wurden umgeleitet oder gestrichen. Der Handel an den Finanzmärkten wurde unterbrochen. Die Regierung rief die Menschen auf, am Mittwoch und Donnerstag zu Hause zu bleiben. Meteorologen zufolge sollte der Regen noch weitere 48 Stunden anhalten, dazu wurden Stürme erwartet.

In den am schlimmsten betroffenen Küstengebieten verbesserte sich die Lage nach Behördenangaben leicht, nachdem der Dauerregen aufgehört hatte und die Wasserpegelstände langsam gesunken waren. Allerdings sei etwa 150 Kilometer südlich von Mumbai das Dorf Juigaon teilweise verschüttet worden. Dort suchten die von der Armee unterstützten Rettungskräfte nach den Vermissten. Schätzungen zufolge sollen rund 150 Menschen unter den Erdmassen begraben worden sein.

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