MSC Flaminia
Havariertes Schiff auf dem Weg nach Deutschland

Auf Kurs in Richtung Helgoland: Die „MSC Flaminia" ist auf dem Weg in die Deutsche Bucht. Das Mitte Juli havarierte Containerschiff befindet sich mittlerweile in einer stabilen Lage. Experten wollen es genau untersuchen.
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KielDas im Juli im Atlantik auf seiner Fahrt vom US-Hafen Charleston nach Antwerpen havarierte Containerschiff „MSC Flaminia“ wird am Freitag (7. September) in der Deutschen Bucht erwartet. Das Schiff befindet sich inzwischen in einem stabilen Zustand. Bei nur einem Grad Schräglage mache es keinen Sinn, Abpump- und Umlademanöver auf hoher See vorzunehmen, sagte Jens Rauterberg vom Havariekommando in Cuxhaven am Montag bei einem Gespräch im schleswig-holsteinischen Umweltministerium in Kiel. Daher werde das Schiff nun zunächst in eine Tiefwasserreede westlich von Helgoland geschleppt.

Mitte Juli war an Bord der auf dem Atlantik fahrenden „MSC Flaminia“ ein Feuer ausgebrochen. Ein Seemann wurde getötet, ein weiterer gilt als vermisst. Dietmar Wienholdt, Abteilungsleiter für Meeres- und Küstenschutz im Kieler Ministerium, rechnet damit, dass die „MSC Flaminia“ am Freitag in der Deutschen Bucht ankommt. Dort soll das Schiff laut Rauterberg noch einmal von Hamburger Feuerwehrexperten genau untersucht werden, ehe es in den angehenden Tiefwasserhafen von Wilhelmshaven gezogen wird.

Bei einem derzeitigen Tiefgang von rund 16 Metern könnte das Schiff auch keinen anderen deutschen Hafen als den Jade-Weser-Port anlaufen. Der Rumpf ist den Angaben zufolge mit Löschmitteln gefüllt. Daher ist der Containerfrachter noch tiefer als seine ursprünglichen 14 Meter abgesackt. Erst in Wilhelmshaven sollen Löschwasser und Treibstoff vom Schiff gepumpt und die Container an Land gebracht werden.

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Havariertes Schiff auf dem Weg nach Deutschland

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Außenhülle des Schiffes intakt

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