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Mufti von Saudi-Arabien erklärt Foto-Handys zur Sünde

Der Mufti des islamischen Königreichs Saudi-Arabien hat den Verkauf und die Benutzung von Foto-Handys zur Sünde erklärt.

dpa RIAD. Der Mufti des islamischen Königreichs Saudi-Arabien hat den Verkauf und die Benutzung von Foto-Handys zur Sünde erklärt.

Die saudiarabische Zeitung „Al-Madina“ zitierte Scheich Abdelasis bin Abdullah Al el Scheich am Mittwoch mit den Worten: „Diese Geräte sollten, selbst wenn sie auch zu einem nützlichen Zweck genutzt werden können, verboten werden, denn man soll Schaden von der muslimischen Gesellschaft abwenden und die Geräte könnten eben auch zum Fotografieren sündiger Dinge benutzt werden.“

Im Juli war es auf einer Hochzeitsfeier in Saudi-Arabien zu einer wüsten Schlägerei gekommen, nachdem eine Frau im Festsaal der Frauen mehrere ihrer Geschlechtsgenossinnen mit der unauffälligen kleinen Handy-Kamera fotografiert hatte. Denn in den für Frauen reservierten Sälen nehmen die Gäste in der Regel ihre Kopftücher und langen Mäntel ab und zeigen sich oft in teuren Abendkleidern mit tiefem Dekolletee. Männern ist es in Saudi-Arabien verboten, Frauen, die nicht mit ihnen verwandt oder verheiratet sind, unverschleiert zu sehen.

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