Munitionslager in Brazzaville
Tausende Opfer bei Explosion im Kongo

Die Explosion in einem Munitionslager in der Republik Kongo hat zahlreiche Opfer gefordert. Mindestens 146 Tote soll das Unglück gefordert haben. Ausgelöst wurde der Brand offenbar durch einen Kurzschluss.
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BrazzavilleBei der Explosionsserie in einem Munitionsdepot in der kongolesischen Hauptstadt Brazzaville sind nach neuen Angaben der Regierung am Sonntag mindestens 146 Menschen ums Leben gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden die Explosionen durch einen Brand ausgelöst, der durch einen Kurzschluss verursacht worden war, wie die Regierung der Republik Kongo nach einer Sondersitzung in der Nacht zu Montag mitteilte. Demnach war mit Ausnahme einiger Brandherde das Feuer unter Kontrolle.

Nach Angaben der Regierung wurden Ärzte und Apotheken zur Hilfe verpflichtet. Zudem seien mehrere öffentliche Orte wie die Kathedrale, ein Kloster und ein Markt zur Unterbringung der Obdachlosen ausgewiesen worden. Auch mehrere Stadien sollten dafür genutzt werden. In dem Depot im östlichen Stadtteil Mpila hatten sich am Sonntagmorgen fünf schwere Explosionen ereignet. Die Druckwelle sorgte noch in Kinshasa in der Demokratischen Republik Kongo auf der anderen Seite des Kongo-Flusses für Schäden.

Der Unglücksort wurde weiträumig abgeriegelt. Rund um das Kasernengelände wurden durch die Wucht der Explosion zahlreiche Häuser vollkommen zerstört. Anwohner flohen mit ihren Habseligkeiten aus der Gegend. Die Regierung rief die Bevölkerung zu Blutspenden auf, während Krankenhäuser von Verletzten überfüllt waren. Augenzeugen zogen die offiziellen Opferzahlen in Zweifel, da allein in der Kaserne 200 Militärangehörige gewesen seien. Frankreich und Marokko kündigten die Entsendung von Hilfslieferungen an.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Munitionslager in Brazzaville: Tausende Opfer bei Explosion im Kongo"

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  • "Munitionslager in Brazzaville:
    Tausende Opfer bei Explosion im Kongo"

    Nachdem es "humanitäre Hilfe" und "böse Rebellen" gibt, sei die Frage erlaubt, ob es hier "Terroristen-" oder "Befreiungshelfer-Munition war, die da in die Luft geflogen ist.
    Es ist nämlich ganz wichtig und ein ganz großer Unterschied, ob der TOTGESCHOSSENE von einer GUTEN oder von einer BÖSEN Kugel ins Jenseits befördert wurde. Denn daß er sich TOTGELACHT hat - davon ist wohl kaum auszugehen...

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