Mutter widersetzte sich ärztlichem Rat
Mordanklage nach Totgeburt

Wegen Mordes wurde eine Mutter nach der Totgeburt eines ihrer zwei Kinder im Bundesstaat Utah angeklagt. Die 29-jährige Frau war von den Ärzten wiederholt darauf hingewiesen worden, dass bei der Entbindung auf natürlichen Wege Lebensgefahr für die Zwillinge bestehe.

HB SALT LAKE CITY. In Medienberichten hieß es, die Staatsanwaltschaft habe der Frau vorgeworfen, die ärztliche Anweisung aus Sorge vor bleibenden Operationsnarben abgelehnt zu haben. Die hochschwangere Amerikanerin hatte sich Ende Dezember und Anfang Januar mehrfach untersuchen lassen. Die Kaiserschnitt-Empfehlung habe sie jedoch abgelehnt und die Kinder am 13. Januar ausgetragen. Eines der Kinder brachte sie tot zur Welt.

Nun drohen ihr zwischen fünf Jahren und lebenslänglicher Haft. Bei der Anklage beruft man sich auf das Gesetz zum Schutz ungeborener Kinder. Dieses wird häufig gegen Frauen verwendet, die ihre Babys während der Schwangerschaft durch Drogenmissbrauch schädigen.

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