Nach Absturz-Airbus
Experten suchen Flugschreiber

Einen Tag nach dem Absturz eines armenischen Verkehrsflugzeugs mit 113 Menschen an Bord suchen russische Experten weiter nach den Flugschreibern des Airbus A-320. Aber nicht nur dies, sondern auch die Identifizierung der Opfer erweist sich als schwierig.

HB MOSKAU. Das Flugzeugwrack liegt in etwa 600 Metern Tiefe vor der russischen Schwarzmeerküste. Im Tagesverlauf sollen französische Fachleute mit spezieller Tauchausrüstung zur Unglücksstelle dazustoßen, wie der russische Verkehrsminister Igor Lewitin am Donnerstag nach Angaben der Agentur Itar-Tass sagte. Den möglicherweise durch schlechtes Wetter oder menschliches Versagen verursachten Absturz hatte niemand an Bord überlebt.

Bis zum Morgen gelang es den Einsatzkräften, 47 Leichen aus dem Meer zu bergen. Die Identifizierung der teilweise stark entstellten Opfer ging nur schleppend voran. Bislang hätten elf Personen, darunter auch ein Mädchen sowie ein elfjähriger Junge, eindeutig identifiziert werden können, teilte der Einsatzstab in Sotschi mit. Der Airbus der armenischen Fluglinie Armavia war in der Nacht zum Mittwoch von der Hauptstadt Eriwan zum russischen Badeort Sotschi unterwegs gewesen. Nach einem gescheiterten Landeversuch stürzte das 1995 gebaute Flugzeug bei schlechter Sicht fünf Kilometer vor dem Ziel ins Wasser.

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