Nach Busunglück in Frankreich
Lech Kaczynski ruft Staatstrauer in Polen aus

Nach dem schweren Unfall eines Bus mit polnischen Pilgern in Frankreich, hat Polens Staatspräsident Lech Kaczynski nun eine dreitätige Staatstrauer für das Land ausgerufen. Bei dem Unglück sind am Sonntag 27 Menschen ums Leben gekommen und 27 verletzt worden. Noch sind nicht alle Opfer identifiziert.

HB WARSCHAU. Die meisten der Opfer stammten aus Nordwestpolen. Ein Sonderflugzeug der polnischen Regierung brachte am Montagmorgen Angehörige der Toten und Verletzten nach Frankreich. Die Gruppe wurde von einem Team von Ärzten, Psychologen, Seelsorgern und Übersetzern begleitet, berichtete der polnische Rundfunk.

Zwei der schwer verletzten polnischen Pilger seien noch immer nicht identifiziert, sagte Boleslaw Piech, Staatssekretär im polnischen Außenministerium, der seit Sonntag in Grenoble die Hilfe für die Unglücksopfer organisiert. Andere seien noch immer bewusstlos. Er rechne jedoch damit, dass die leichter Verletzten noch in dieser Woche nach Polen zurückkehren, sagte Piech im staatlichen Rundfunk.

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