Nach dem Attentat in Orlando
Brandanschlag auf Moschee in Florida

In Florida ist eine Moschee in Brand gesetzt worden, die der Attentäter von Orlando regelmäßig besucht hatte. Die Polizei in Florida spricht von vorsätzlicher Brandstiftung.

MiamiIm US-Bundesstaat Florida ist ein Brandanschlag auf die Moschee verübt worden, die regelmäßig von dem Attentäter von Orlando besucht worden war. Es handele sich um "vorsätzliche Brandstiftung", teilte am Montag die Polizei von Fort Pierce mit, etwa 200 Kilometer nördlich von Miami.

Der Anschlag habe sich kurz nach Mitternacht ereignet. Über einen möglichen Zusammenhang mit dem Attentat auf einen Homosexuellenklub wollte ein Polizeisprecher "nicht spekulieren".

Im Islamischen Zentrum von Fort Pierce hatte Omar Mateen immer wieder gebetet. Der 29-Jährige hatte im Juni in Orlando den Nachtklub "Pulse" angegriffen. Er schoss in dem Homosexuellen-Nachtklub wild um sich und nahm Geiseln. 50 Menschen wurden getötet, darunter der Attentäter in einem Schusswechsel mit der Polizei.

Orlando ist etwa zwei Autostunden von Mateens Heimatort Fort Pierce entfernt.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur
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