Nach dem verheerenden Erdbeben
Malteser, THW und DRK geben Suche auf

72 Stunden nach dem Erdbeben im Südosten Irans geben Malteser, THW und Rotes Kreuz die Suche nach Überlebenden auf. Die Helfer sollen am Dienstag nach Deutschland zurückkehren. Bei dem Beben waren mindestens 25 000 Menschen ums Leben gekommen.

HB BAM/KÖLN. „Es ist sehr traurig, dass wir keine Personen retten konnten. Wir haben getan, was wir konnten“, sagte der Malteser Notfallmediziner Frank Marx am Montag.

Auch Spezialisten des THW und des Bayerischen Roten Kreuzes hatten in den Trümmern der zerstörten Stadt Bam nach Überlebenden gesucht. Die Arbeit der Helfer konzentriert sich nun auf die Hilfe für die Verletzten und Obdachlosen. „Damit läuft die zweite Phase an“, sagte Stefan Duda vom THW in Bam.

Unter anderem geht es um die Versorgung der Überlebenden mit Trinkwasser. Am Montag trafen außerdem 1,8 Tonnen Notmedikamente der Malteser in Bam ein. Das Deutsche Rote Kreuz wollte im Lauf des Tages zwei mobile Gesundheitsstationen für 40 000 Patienten nach Iran schicken.

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