Nach Erdbeben
China bestraft Funktionäre

Die chinesische Anti-Korruptionsbehörde hat mehr als 40 Beamte und Funktionäre bestraft. Diese sollen für Erdbebenopfer bestimmte Hilfsgüter unterschlagen haben. Die Untersuchungen über Korruption beim Bau von Schulen dauern weiter an.

HB PEKING. Nach dem Erdbeben in China haben die Behörden zwölf Mitarbeiter wegen Pflichtversäumnissen und Veruntreuung von Hilfsgütern entlassen. Insgesamt wurden 42 Beamte bestraft, sagte die Leiterin der Anti-Korruptionsbehörde, Ma Wen, am Montag auf einer Pressekonferenz.

Die Behörde habe 1 178 Beschwerden aus der Bevölkerung erhalten, mehr als 1 000 davon seien bereits bearbeitet worden.

Die meisten der Beschwerden betrafen die Veruntreuung von Zelten, Nahrungsmitteln und anderen Hilfsgütern, wie Ma weiter erklärte. Einige hätten sich auch auf die langsame Reaktion und die Unfähigkeit von Beamten bezogen.

Ma bekräftigte, mögliche Korruption beim Bau von Schulen werde untersucht. Wenn gegen Gesetze verstoßen worden sei, würden die Beschuldigten vor Gericht gebracht.

Das Erdbeben am 12. Mai hatte fast 70 000 Menschen das Leben gekostet. Millionen wurden obdachlos. Auch zahlreiche Schulen stürzten ein und begruben Tausende Kinder unter sich.

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