Nach Erdrutschen
Etwa 200 Menschen in Sri Lanka vermisst

Nach heftigem Monsunregen reißen Erdmassen rund 140 Häuser fort, mindestens drei Menschen sterben, etwa 200 werden vermisst. Bereits im Juni hatten Unwetter in der Hauptstadt Sri Lankas für Tod und Zerstörung gesorgt.
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ColomboNach Erdrutschen infolge heftigen Monsunregens gelten in Sri Lanka etwa 200 Menschen als vermisst. Rund 140 Häuser seien am Mittwoch im Landesinneren von den Erdmassen mitgerissen worden, sagte ein Sprecher des örtlichen Katastrophenschutzes der Nachrichtenagentur AFP. Mindestens drei Menschen seien nach bisherigen Erkenntnissen ums Leben gekommen.

In den betroffenen Gebieten seien zahlreiche Helfer im Einsatz, sagte der Sprecher weiter. Mehrere Straßen wurden demnach durch das Unwetter beschädigt. Nach Krankenhausangaben wurden mindestens drei Menschen aus dem Unglücksgebiet lebendig geborgen.

In Sri Lanka herrscht zweimal im Jahr Monsun. Das mit starkem Regen einhergehende Wetterphänomen kommt der Landwirtschaft zugute, sorgt aber zugleich immer wieder für Tod und Zerstörung. Im Juni kamen durch die Unwetter in und um die Hauptstadt Colombo mindestens 13 Menschen ums Leben.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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