Nach Gefängnisausbruch
High-School-Todesschütze gefasst

Anfang 2012 tötete er drei Schüler in einer High School in den USA. Jetzt gelang es dem Todesschützen, kurzzeitig aus dem Gefängnis zu fliehen. Die Polizei konnte den 19-Jährigen nach eigenen Angaben wieder fassen.
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Cleveland Er erschoss drei Schüler in einer High School bei Cleveland – nun ist der Todesschütze kurzzeitig aus einem Gefängnis im US-Bundesstaat Ohio ausgebrochen. Die Polizei in der Stadt Lima konnte den 19-Jährigen jedoch nach eigenen Angaben am frühen Freitagmorgen (Ortszeit) fassen und zurück ins Gefängnis bringen.

Im Februar 2012 hatte der damals 17-Jährige in einer Cafeteria der Schule in Chardon das Feuer eröffnet. Zwei 16-Jährige und ein 17-Jähriger starben an ihren Schussverletzungen. Zwei Schüler wurden verletzt. 2013 wurde der Todesschütze unter anderem wegen Mordes zu einer dreimal lebenslangen Haftstrafe verurteilt.

Am Donnerstag kletterte der Mann nach Informationen lokaler Medien offenbar während einer Pause zusammen mit zwei anderen Insassen über einen Zaun des Oakwood-Gefängnisses. Wenige Stunden später konnte die Polizei ihn und einen der beiden anderen Männer wieder fassen. Zuvor hatte sie bei der Suche via Facebook um Hinweise gebeten.

Zu den näheren Umständen der Flucht und der Festnahme gab es zunächst keine offiziellen Angaben. „Wir haben ihn...Jetzt noch einer“, twitterte die Polizei in Lima lediglich. Ein 45-Jähriger sei weiter auf der Flucht, sagte der Polizeisprecher Andy Green laut BBC.

Eine Mutter, deren 16-jähriger Sohn bei den Schüssen vor zweieinhalb Jahren getötet wurde, zeigte sich bestürzt über die Flucht. „Ich bin entsetzt darüber, dass das passiert ist“, sagte sie laut BBC-Bericht.

Der Todesschütze hatte demnach vor Gericht gegrinst, wenn Angehörige der Opfer das Wort ergriffen. Bei seiner Verurteilung öffnete er sein Hemd, unter dem er ein T-Shirt mit der Aufschrift „Killer“ trug.

Obwohl ihm eine Psychose und Halluzinationen attestiert worden waren, wurde dem Jugendlichen der Prozess nach Erwachsenenrecht gemacht.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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