Nach knapp einer Woche unter Tage
Russland: Elf Bergleute lebend gerettet

In Südrussland sind am Mittwochmorgen elf von 13 seit knapp einer Woche vermissten Bergleuten lebend aus einem Stollen in 700 Metern Tiefe gerettet worden. Die Männer seien „stark erschöpft und unterkühlt“, berichtete das russische Fernsehen aus der Stadt Nowoschachtinsk.

HB MOSKAU. Ein Mann habe die Qualen unter Tage nicht überlebt. Das Schicksal des 13. vermissten Bergmanns blieb zunächst ungewiss.

Mit einem Transport der Männer an die Erdoberfläche sei gegen 9.00 Uhr MEZ zu rechnen, hieß es an der Unfallstelle. Nach der erlösenden Nachricht versammelten sich Angehörige vor der Schachtanlage. Am vergangenen Donnerstag hatte ein gigantischer unterirdischer See nach einem Mauerbruch die Kohlegrube überschwemmt. Von anfangs 46 vermissten Männern waren 33 am Samstag lebend geborgen worden.

Bei einem anderen schweren Grubenunglück starben am Mittwoch im Fernen Osten Russlands nach zunächst widersprüchlichen Angaben insgesamt fünf Bergleute. Alle übrigen der 71 zunächst vermissten Arbeiter seien gerettet worden, teilte die Direktion der Schachtanlage „Zentralnaja“ bei Wladiwostok, 6 500 Kilometer östlich von Moskau, mit.

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