Nach Luftuntersuchungen: 18 mexikanische Bergleute vermutlich tot

Nach Luftuntersuchungen
18 mexikanische Bergleute vermutlich tot

Fünf Tage nach der Explosion in einem mexikanischen Kohlebergwerk sind vermutlich 18 der 65 verschütteten Arbeiter nicht mehr am Leben.

HB SAN JUAN DE SABINAS. In einem Bereich der Mine, in denen mindestens 18 Männer vermutet würden, gebe es nicht mehr genug Sauerstoff, um zu überleben, sagte ein Sprecher des Grubenbetreibers Grupo Mexico am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Dies hätten Luftuntersuchungen von US-Experten ergeben. Es bestehe aber die Möglichkeit, dass sich die Arbeiter in einen anderen Teil der Grube gerettet hätten.

Rettungskräfte befanden sich zuletzt rund 700 Meter von dem vermuteten Aufenthaltsort der meisten Verschütteten entfernt. Seit dem Unglück gab es keinen Kontakt mehr zu den Arbeitern. Die Hoffnungen, sie noch lebend zu bergen, schwanden zunehmend. Die Männer hatten nur Sauerstoffvorräte für sechs Stunden bei sich. Die Luft in den Grubenschächten enthält eine hohe Konzentration an Methangas. Die Kohlegrube liegt im mexikanischen Bundesstaat Coahuila der an Texas grenzt.

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