Nach Raubüberfall Kim Kardashian verklagt Website

Nachdem Kim Kardashian vergangene Woche in einem Pariser Hotel überfallen wurde, geht sie jetzt juristisch gegen eine US-Website vor. Diese hatte behauptet, dass sie den Überfall aus finanziellen Motiven erfunden habe.
Kim Kardashian geht juristisch gegen Behauptungen vor, sie habe den auf sie verübten Raubüberfall frei erfunden. Quelle: Reuters
Verleumdungsklage

Kim Kardashian geht juristisch gegen Behauptungen vor, sie habe den auf sie verübten Raubüberfall frei erfunden.

(Foto: Reuters)

New YorkTV-Star Kim Kardashian (35) verklagt die US-Website „mediatakeout.com“ wegen Verleumdung. Grund sind Artikel des Online-Portals, in denen Kardashian vorgeworfen wird, den Raubüberfall auf sie in Paris vorige Woche erfunden zu haben, um ihre Versicherung zu betrügen.

„Die Artikel sind voller ungestützter Behauptungen und nennen keine glaubwürdigen Quellen für die wilden Anschuldigungen“, heißt es laut „variety.com“ vom Dienstag in der Anklage. Die Vorwürfe seien bewusst darauf ausgelegt, Kardashian zu schaden.

Die Ehefrau von Rapper Kanye West (39) und Mutter von zwei Kindern war vorige Woche in Paris von bewaffneten Unbekannten überfallen worden. Die Räuber sollen dabei Schmuck im Wert von etwa neun Millionen Euro erbeutet haben. Inzwischen soll Kardashian wieder in New York sein und sich bei ihrer Familie von dem Zwischenfall erholen. Die Dreharbeiten zur Reality-Show „Keeping Up with the Kardashians“ sind unterbrochen.

Die Horrornacht von Paris
In Paris
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29. September 2016: Kim Kardashian sitzt mit Kourtney Kardashian and Kris Jenner in einer Präsentation auf der Pariser Modewoche. Diese Paris-Reise dürfte dem TV-Sternchen allerdings in übler Erinnerung bleiben. 

Vor dem Angriff
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Kardashian war seit einigen Tagen in Frankreich und besuchte die Prêt-à-Porter-Schauen der Pariser Modewoche. Ein Trip, den sie wie üblich vor dem Millionenpublikum ihrer Accounts in den sozialen Netzwerken in Szene setzte - etwa bei Shows von Givenchy und Balenciaga. „Kourtney and Kim take Paris“ (etwa: Kourtney und Kim erobern Paris), schrieb sie zu einem Foto, das sie neben ihrer Schwester zeigt.

Millionenraub
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Maskierte Räuber stürmen Kardashians Zimmer in einer Luxusresidenz, bedrohen die 35-jährige Amerikanerin mit vorgehaltener Waffe und erbeuten Schmuck im Wert von rund neun Millionen Euro. „Sie ist ziemlich durcheinander, aber körperlich unversehrt“, sagt ihre Sprecherin am Morgen danach.

Als Polizisten verkleidet
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Fünf Räuber tauchen in der Nacht zum Montag als Polizisten verkleidet vor dem roten Portal des diskreten Stadtpalais auf, in dem Kardashian abgestiegen ist. Der „Figaro“ nennt die Adresse „die geheime Residenz der Stars“, der Élyséepalast und das berühmte Kaufhaus Galeries La Fayette sind jeweils nur etwa zehn Gehminuten entfernt. Die Täter zwingen den Pförtner, sie zur Unterkunft der Amerikanerin zu bringen.

Ins Badezimmer gesperrt
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Zwei Männer dringen in ihr Zimmer ein und bedrohen sie mit einer Waffe. Der Sender iTélé und weitere französische Medien berichten, die Kriminellen hätten die Amerikanerin mit Klebeband gefesselt und ins Badezimmer gesperrt, bevor sie flüchteten. Ihre Beute: Ein Ring und ein Schmuckkästchen. Der Wert des Rings wird in Pariser Justizkreisen mit vier Millionen Euro beziffert, der Inhalt der Schatulle soll fünf Millionen Euro wert sein.

Kein Zufall
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Das Vorgehen lässt aus Sicht des Polizeigewerkschafters Luc Poignant vermuten, dass die Täter genau wussten, worauf sie es abgesehen hatten. „Das war sicher kein Zufall“, sagt er dem Sender BFMTV. „In einem solchen Fall muss man wissen, dass die Person sich an diesem Ort aufhält und dass sie wertvolle Schmuckstücke bei sich hat.“

Kanye geschockt
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Kim Kardashians Mann Kanye West erfährt auf der Bühne vom Drama in Paris. Der Rapper gibt gerade ein Konzert in New York, als er den Auftritt aus heiterem Himmel abbricht: „Sorry“, sagt er kurzangebunden, „Notfall in der Familie“. Kurz zuvor war er ebenfalls in Paris gewesen, das Paar zeigte sich vergangene Woche gemeinsam etwa bei der Schau des Labels Off-White.

  • dpa
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