Nach starken Regenfällen
Ostdeutschland fürchtet neues Hochwasser

Starker Dauerregen hat die Flüsse in Ostdeutschland wieder stark ansteigen lassen. In einigen Orten lösten die Behörden Hochwasseralarm aus. Der Deutsche Wetterdienst hat weitere Niederschläge vorhergesagt.
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HB BERLIN. In Sachsen warnte die Landeshochwasserzentrale vor hohen Wasserständen an der Großen Röder in Kleinraschütz bei Großenhain. Dort sei die Alarmstufe zwei ausgelöst worden, hieß es auf der Internetseite der Behörde. Stufe zwei bestehe ebenso an der Schwarzen Elster bei Kamenz. Die Alarmstufe 1 gelte an der Lausitzer Neiße in Zittau und Görlitz sowie an der Schwarzen und Weißen Schöps. In Sachsen-Anhalt gilt seit Sonntagabend die Alarmstufe 1 für die Schwarze Elster in Annaburg- Löben, wie Britt Herwig vom Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft sagte. Außerdem sei in Schkopau am frühen Montagmorgen die Meldegrenze der Weißen Elster überschritten worden.

Es wird damit gerechnet, dass die Wasserstände wegen des andauernden Regens noch ansteigen werden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte vor weiterhin ergiebigem Niederschlag bis zum Dienstagmorgen. Die Unwetterwarnung galt auch für Niedersachsen, Thüringen und Brandenburg. Im Süden Brandenburgs könnte es nach Behördenangaben zu Überflutungen kommen. Zwar hatte sich die Hochwasserlage nach Angaben der Polizei in Potsdam und der Feuerwehr in Berlin in der Nacht zunächst nicht verschärft. Der Grundwasserspiegel sei allerdings für die Jahreszeit immer noch sehr hoch. Deshalb können die Wassermengen nicht mehr überall aufgesogen werden.

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