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Nach Tod eines Opfers: Indiens Regierung erwägt Kastration von Vergewaltigern

Nach dem Tod der vergewaltigten Inderin, der zu Protesten geführt hat, sieht sich die Regierung offenbar zum Handeln gezwungen. Einem Bericht nach wollen die Politiker mögliche Täter abschrecken – mit radikalen Mitteln.

Protest in Hyderabad: Indien ist nach dem Tod der Vergewaltigten tief erschüttert. Quelle: dapd
Protest in Hyderabad: Indien ist nach dem Tod der Vergewaltigten tief erschüttert. Quelle: dapd

Nach dem Tod der vergewaltigten Inderin erwägt die regierende Kongresspartei Medienberichten zufolge einen Gesetzesvorstoß zur chemischen Kastration von Vergewaltigern. Das gehöre zu einem Katalog schärferer Strafen, die diskutiert würden, berichtete unter anderem die „Economic Times“ am Montag unter Berufung auf Parteikreise. Die oppositionelle hindu-nationalistische BJP forderte die Todesstrafe für Vergewaltiger.

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Nach einer besonders brutalen Vergewaltigung in Neu Delhi war am Samstag eine 23-Jährige gestorben. Sechs Beschuldigte müssen sich wegen Mordes verantworten. Die Anklageschrift soll am Donnerstag bei Gericht eingereicht werden.

Die Familie des Opfers fordert für die Täter die Todesstrafe. „Wir wollen alle Angeklagten hängen sehen, und wir werden dafür kämpfen bis zum Ende“, sagte der Bruder der verstorbenen Frau der Zeitung „Indian Express“ vom Montag.

Indische Studentin Vergewaltigungsopfer ist gestorben

Nach dem Tod der vergewaltigten Studentin werden in Indien wieder Proteste erwartet.

Die 23-jährige Studentin war am 16. Dezember in einem Bus in Neu Delhi von mehreren Männern brutal vergewaltigt und misshandelt worden. Auch ihr Freund wurde schwer verletzt. Am Samstag erlag die junge Frau in einem Krankenhaus in Singapur ihren Verletzungen, am Sonntag wurde sie in Neu Delhi eingeäschert. Sechs Männer sind für die Tat wegen Mordes angeklagt. In Indien gibt es die Todesstrafe, sie wird aber nur selten vollstreckt. Der Vorfall löste in Indien eine Diskussion über sexuelle Gewalt gegen Frauen aus und führte zu heftigen Protesten.

Große Traditionsclubs in der Hauptstadt Neu Delhi sagten wegen der Tragödie ihre Silvesterpartys ab. „Unsere Mitglieder glauben, dass es nicht der richtige Zeitpunkt für eine laute Feier ist“, sagte der Vorsitzende des 7.000 Mitglieder starken Vasant-Vihar-Clubs, Sudhir Mittal, am Montag. Stattdessen sollte am Abend in Gedenken an das 23-jährige Opfer eine Kerzenmahnwache abgehalten werden.

 

  • 31.12.2012, 13:11 UhrEde

    Find ich gut. Ggfls sollten Gewalttäter auch vor dem Dom ans Kreuz geschlagen werden. Das schreckt bestimmt ab!

  • 31.12.2012, 13:53 UhrAvenger

    Sollte man auch für Zuhälter und Menschenhändlern, die Frauen zur Prostitution zwingen und deswegen in der EU verurteilt werden, einführen!

  • 31.12.2012, 14:01 Uhrdeltaone

    Eine Hinrichtung würde die Welt von diesen Kreaturen befreien. In den USA würden die gegrillt werden, die einzig richtige Sanktion für dieses Verbrechen.

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