Nachtflüge mit Infrarotkameras eingestellt
Fossett bleibt unauffindbar

Knapp eine Woche nach seinem Verschwinden fehlt von Steve Fossett weiter jede Spur. An der Suche nach dem in der Wüste von Nevada verschollenen Abenteurer beteiligten sich zuletzt bis zu 45 Flugzeuge und Hubschrauber.

ap MINDEN. „Es ist mysteriös. Keiner weiß irgendwas“, sagte ein langjähriger Freund Fossetts, John Kugler. Die Rettungskräfte hofften, in dem Gebiet, dessen Größe fast der Fläche Brandenburgs entspricht, Hinweise auf den Verbleib des 63-Jährigen zu finden, der vermutlich am Montag mit seiner einmotorigen Maschine abgestürzt war.

Die Suche mit Infrarotkameras, die Menschen auch in der Dunkelheit an der Körpertemperatur erkennen können, wurde inzwischen ergebnislos eingestellt. Am Freitag war bekanntgeworden, dass Fossett wahrscheinlich nur eine Flasche Wasser bei sich hatte. Wie lange er theoretisch in der Wildnis überleben könnte, war unklar.

Der Millionär wollte ein Testgelände für seinen Rekordversuch mit einem raketengetriebenen Auto ausfindig machen. Seinen Flugplan gab er nicht bekannt, Signale vom Ortungsgerät seiner Maschine waren nicht zu empfangen.

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