Nachwuchs
Baby von Kristina Schröder ist da

Die Bundesfamilienministerin hat ihr erstes Kind auf die Welt gebracht - Lotte Marie. Kind und Mutter sind wohlauf.
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Berlin/WiesbadenBundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) hat ihr erstes Kind zur Welt gebracht. „Vater, Mutter und Kind sind gesund und wohlauf“, bestätigte ein Sprecher ihres Ministeriums am Donnerstag in Berlin, wollte aber keine Einzelheiten nennen.

Nach Informationen des „Wiesbadener Kuriers“ kam das Kind, ein Mädchen, am Donnerstagmorgen im Virchow-Klinikum der Berliner Charité zur Welt. Die Tochter trage den Namen Lotte Marie Schröder, berichtete das Blatt unter Berufung auf das Umfeld der Ministerin.

Auch Kanzlerin Angela Merkel hat Schröder zur Geburt ihrer Tochter gratuliert. „Von allen in der Bundesregierung herzlichen Glückwunsch an Kristina und Ole Schröder zur Geburt von Lotte Marie. Wir freuen uns mit“,
twitterte Regierungssprecher Steffen Seibert am Donnerstagnachmittag.

Die Kanzlerin freue sich „von Herzen mit den Eltern über die Geburt von Lotte Marie und wünscht allen drei Glück und wunderbare gemeinsame Stunden“, sagte Seibert dem „Wiesbadener Kurier“. Vizekanzler Philipp Rösler (FDP) schickte der Familienministerin seine Glückwünsche nach Informationen des Blattes per SMS: „Großartig! Glück, Gesundheit und Gottes Segen! Alles Liebe für Dich und Deine Familie :-), Dein Kollege Philipp“, gab die Zeitung die Kurznachricht wieder.

Die 33-jährige Wiesbadenerin ist die erste Bundesministerin überhaupt, die während ihrer Amtszeit Nachwuchs bekommt. Ihr Ehemann Ole Schröder, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium, ließ sich am Donnerstag bei der namentlichen Abstimmung über den Atomausstieg im Bundestag entschuldigen.

Auch sein Ressort wollte unter Hinweis auf die Privatsphäre keine Einzelheiten über die Geburt mitteilen. Das ist konsequent: Kristina Schröder hatte schon vor ihrer Babypause angekündigt, dass es nach der Geburt weder Interviews noch Stellungnahmen geben werde.

Die Geburt war erst im Juli erwartet worden. Die Ministerin will bis zum September Babypause machen und nach der gesetzlichen Mutterschaftszeit von 14 Wochen wieder an ihren Schreibtisch im Ministerium zurückkehren. Elternzeit können weder sie noch ihr Ehemann nehmen, da Abgeordnete, Minister und Parlamentarische Staatssekretäre keinen Anspruch auf Elternzeit oder Elterngeld haben.

Vertreten wird Kristina Schröder während ihres Mutterschutzes von den Staatssekretären Hermann Kues und Josef Hecken, auf Ministerebene von Bildungsministerin Annette Schavan (CDU).

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