Naturkatastrophen gingen vergleichsweise glimpflich aus
Erdbeben und Taifun suchen Japan heim

Japan ist gleich von drei Naturkatastrophen heimgesucht worden, zwei Erdbeben und einem Taifun. Tote gab es keine, aber Dutzende Verletzte.

HB TOKIO. Zwei starke Erdbeben im Westen Japans haben Sonntagnacht mindestens 44 Menschen leicht verletzt. Die Erschütterungen der Stärke 6,9 und 7,3 auf der Richterskala richteten stellenweise auch Sachschäden an. Mehr als 6 000 Bewohner entlang der Pazifikküste mussten aus Furcht vor Flutwellen ihre Häuser verlassen. In Kushimoto in der Provinz Wakayama stieg der Meeresspiegel um 86 Zentimeter an. Die Meteorologische Behörde in Tokio schloss ein weiteres schweres Beben nicht aus.

Knochenbrüche durch Stürze von Treppen waren die häufigsten Verletzungen. Einige Menschen wurden von umherfliegenden Gegenständen getroffen. Der Strom fiel aus, Fahrstühle blieben stecken, Züge standen still. Vereinzelt barsten auch Wasserrohre und kenterten Fischerboote. Die Beben waren noch in Tokio zu spüren.

Zur gleichen Zeit hat die Menschen in Südjapan ein Taifun heimgesucht. Bisher wurden mindestens 21 Menschen durch den Wirbelsturm Songda verletzt, wie Einsatzkräfte am Montag mitteilten. Fast 160 Menschen in den Provinzen Okinawa und Kagoshima flüchteten aus ihren Häusern. Die meisten Schulen in Okinawa blieben geschlossen.

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