Nehberg: „Es geht mir gut“
Lebenszeichen aus dem Urwald

Überlebensexperte Rüdiger Nehberg (68), der seit Tagen im brasilianischen Urwald verschollen war, ist wieder aufgetaucht. Wie sein Büro in Rausdorf am Montag mitteilte, hat sich der Kämpfer für Menschenrechte am Vorabend telefonisch gemeldet.

HB/dpa RAUSDORF. „Es geht mir gut“, habe Nehberg seine Mitarbeiter und seine Lebensgefährtin Annette Weber am Telefon beruhigt. Der 68-Jährige hatte sich seit dem 13. August nicht mehr wie vereinbart jeden zweiten Tag gemeldet. Er sei durch Indianergebiet gekommen und habe nun massive Probleme mit den brasilianischen Behörden, berichtete Nehberg. Weitere Informationen könne er zu seinem eigenen Schutz zur Zeit nicht geben.

Nehberg hatte sich meilenweit von der Zivilisation entfernt am 31. Juli von einem Hubschrauber im nordöstlichen Amazonasgebiet abseilen lassen, um ohne Ausrüstung in sechs Wochen den Weg aus dem Dschungel- Labyrinth wieder herauszufinden. Er will allein rund 1000 Kilometer laufen, bis er auf Zivilisation stößt, um auf die Bedrohung des einmaligen Naturerbes hinzuweisen. Die Expedition soll der krönende Abschluss seines Lebenswerkes sein. Beim Abseilen wurde der nur mit kurzer Hose, T-Shirt und Sandalen bekleidete Nehberg durch ein Dornengestrüpp geschleift und zog sich nach eigenen Worten „5000 Schrammen am Körper“ zu.

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