_

Netzwerk will eigene Stadtseiten: Facebook löscht München-Seite ohne Vorwarnung

Verwirrung um Münchens Facebook-Seite. Fast eine Woche lang war sie verschwunden. Erst hieß es bei Facebook, ein technischer Defekt sei schuld, dann teilte der Konzern mit, dass Orte eigene Accounts bekommen sollen.

Im Netz hatten Fans der Seite schon mit „Fahndungsplakaten" zur Suche aufgerufen. (Foto: Screenshot Blog) Quelle: blog
Im Netz hatten Fans der Seite schon mit „Fahndungsplakaten" zur Suche aufgerufen. (Foto: Screenshot Blog) Quelle: blog

MünchenFacebook zwingt Städte zum Umziehen: Facebook-Seiten, die nach Städten benannt sind, sind in dem Internetportal offenbar ab sofort verboten. Die Änderung sorgt für Aufregung beim Stadtportal muenchen.de. Die Facebook-Seite (www.facebook.de/muenchen) der bayrischen Landeshauptstadt war vor einer Woche ohne Vorwarnung gelöscht worden. Ein massiver Marketing-Schaden für die Metropole, deren Seite bereits 400 000 Fans hatte.

Anzeige

Der Hintergrund: Facebook will eigene Seiten speziell für Orte einführen, die nun neben Profilen von Personen, Gruppen oder Veranstaltungsseiten zu den Standardseiten gehören sollen. Dies zumindest hatte Facebook Lajos Csery, Geschäftsführer von muenchen.de, letztlich mitgeteilt, wie ein Stadtsprecher Handelsblatt Online bestätigte.

Die Seite einer Person oder die Fanpage, etwa einer Zeitung, würde sich dann von der einer Stadt unterscheiden. Eine Facebook-Sprecherin sagte, der Konzern sei mit dem Betreiber der Seite, also der Stadt München in Kontakt. Details konnte sie nicht nennen. „Facebook will die Stadtseiten selbst verwalten", sagte der Stadtsprecher.

  • 18.02.2012, 12:53 UhrAnonymer Benutzer: kaffee02

    Wie weit ich von der aktuellen Zeit weg bin? Eher die Frage, wie weit sie sich von der realen Welt verabschiedet haben!?

    Das Internet soll und kann ein gutes Hilfsmittel für viele Dinge sein. Viele aber flüchten gänzlich hinein! Es führt in eine totale soziale Verarmung!
    Der persönliche Kontakt ist der, der am Ende zählt, und nicht das adden in irgend einem Netzwerk, das unverbindlicher nicht sein kann.

    Man sollte es mit diesm Hype nicht übertreieben und sich nicht einreden lassen, ohne Internet ginge nichts mehr! Es geht noch sehr viel in der realen Welt!

  • 18.02.2012, 00:09 UhrAnonymer Benutzer: C-K

    "Das leben findet auf der Straße statt und nicht online!" ... ohje, wie weit von der aktuellen Zeit muss man sich befinden um diese Äusserung zu tätigen?

  • 17.02.2012, 14:24 UhrAnonymer Benutzer: kaffee02

    Von mir gibt es keine Seite auf Facebook! Was soll ich tun, um den Imageschden abzuwenden? Wird mich keiner mehr mögen? Interessant wie weit die Nutzer Facebook hinten reinkrichen. Sollte Facebook nicht für die Nutzer da sein? Man meint, es wäre anders herum.

  • Die aktuellen Top-Themen
Wave-Gotik-Treffen: Die „Schwarze Szene“ besetzt Leipzig

Die „Schwarze Szene“ besetzt Leipzig

Auch dieses Jahr ist Leipzig wieder das Zentrum düsterer Gestalten. Zum 21. Wave-Gotik-Treffen erwarten die Veranstalter 200.000 Besucher. Bei dem Festival stehen nicht die Musik, sondern die Kostüme im Mittelpunkt.

„Europas Schande“: Grass dichtet diesmal zu Griechenland

Grass dichtet diesmal zu Griechenland

Nach dem umstrittenen Gedicht zum Verhältnis von Israel und Iran hat Nobelpreisträger Günter Grass sich zu einem aktuellen Thema geäußert. „Europas Schande“ heißt das Werk, in dem er Griechenland Beistand leistet.

Trotz Hypes: Die „Gunter Sachs Collection“ feiert den Triumph

Die „Gunter Sachs Collection“ feiert den Triumph

Die Sammlung des einstigen Lebemanns hat die Erwartungen deutlich übertroffen. Die Sotheby’s-Auktion war ein Triumph von Hype und Nostalgie über die Regeln des Kunstmarktes. Das Beste behalten die Erben aber für sich.

  • Video

Panorama Truppen in Somalia erobern weitere Stadt

Truppen der Afrikanischen Union und somalische Soldaten haben Kämpfer der radikal-islamischen Al Shabaab-Miliz aus der Stadt Afgoye vertrieben.

  • Business Wetter
  • Erwischt ...
Erwischt...: Erwischt...

Martin Blessing, Commerzbank-Chef

...bei den kleinen und großen Lügen: "Und nicht zuletzt wird aus heutiger Sicht auch die Wiederaufnahme der Dividendenzahlung bereits für das Geschäftsjahr 2012 möglich."