Neue Details
Londoner Sklaven-Familie zog mehrfach um

Jahrelang hat ein Ehepaar in London drei Frauen als Sklavinnen gehalten. Nun kommen neue Details zu dem Fall ans Licht: Die Familie soll etwa mehrfach die Adresse gewechselt haben.
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LondonDie mutmaßlichen Täter im Fall von moderner Sklaverei in London haben in den vergangenen Jahrzehnten offenbar mehrmals die Adresse gewechselt. Die Ehepartner im Alter von 67 Jahren aus Indien und Tansania hatten Verbindungen zu 13 Adressen in ganz London, berichtete der „Guardian“ am Montag. Vermutlich sei das Paar mit den drei Frauen mehrmals umgezogen. Die jüngste Wohnung am Peckford Place im Süden Londons war nach Medienberichten erst 2005 errichtet worden.

Die beiden älteren Opfer im Alter von 57 und 69 Jahren sollen den Mann durch eine Art politische Sekte mit stark linker Ausrichtung kennengelernt haben. Die 30-Jährige, möglicherweise die Tochter des Mannes und der 57-Jährigen, soll bereits in der Gemeinschaft geboren sein.

Die drei Frauen waren am 25. Oktober mit Hilfe einer Organisation zum Schutz von Frauen befreit worden. Sie gaben an, mehr als 30 Jahre lang in einer physischen und psychischen Abhängigkeit und in moderner Sklaverei gelebt zu haben.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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