Neues Smartphone
So würde unser Facebook-Handy aussehen

Facebook plant für 2013 ein eigenes Handy. Dislike-Button für unerwünschte Anrufer, Selbstzerstörungsmodus und Schwangerschaftstest: Handelsblatt-Leser und -Autoren haben das perfekte Facebook-Handy bereits entworfen.
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DüsseldorfBei den Entwicklern des weltgrößten Online-Netzwerks und dem Smartphone-Spezialisten HTC dürften derzeit die kreativen Köpfe rauchen: Bis Mitte 2013 soll das eigene Smartphone auf den Markt kommen.

Die Netzgemeinde sieht diesen neuen Teil der umfassenden, in alle Lebensbereiche drängenden Facebook-Strategie kritisch. Details zum Facebook-Handy wurden vom sozialen Netzwerk und HTC noch nicht bekanntgegeben. Bislang. Denn Handelsblatt-Leser und -Autoren haben vorab und exklusiv – und nicht ganz ernst gemeint – Funktionen und Ausstattung des neuen Smartphones à la Facebook in Erfahrung gebracht.

Optik

Eines ist klar: Ästhetisch muss sich das Handy direkt in die Facebook-Welt einfügen. Daher bedienen sich die Entwickler des Retrolooks aus der ersten Generation der Handys: Das Facebook-Smartphone hat die Form des Like-Buttons. Die Hand mit dem ausgestreckten Daumen dient dabei als Antenne für Empfang auf der ganzen Welt – selbst auf dem Mount Everest oder im tiefsten kolumbianischen Dschungel.

Farbe: Das Handy ist natürlich nur in blau erhältlich. Als Hintergrundbild ist automatisch ein Foto von Mark Zuckerberg voreingestellt, damit der Nutzer auch nie vergisst, wem er dieses Meisterwerk der Technik und Vernetzung zu verdanken hat. Bild verstellbar? Natürlich nicht.

Funktionen

Im Sinne der facebookschen Transparenz wird die „Chronik“ der geführten Gespräche automatisch bei Facebook veröffentlicht. Das Gleiche gilt für gesendete SMS, die direkt als Posts auf die eigene Pinnwand wandern. Nicht zu vergessen: Der „Alle-sollen-mithören“-Button für Telefongespräche. Außerdem werden Status-Aktualisierungen mit der neuen GPS-Funktion unnötig, über die direkt der aktuelle Aufenthaltsort ermittelt und dann anzeigt wird.

Bei heißen Temperaturen ordert eine vorinstallierte App automatisch Eis für alle (im Winter Glühwein). Unerwünschte Anrufe, etwa von Callcentern, Chefs und Schwiegermüttern, können leicht, ohne dass es der Anrufer merkt, über einen Dislike-Button abgelehnt werden. Geld macht Facebook bei dem Handy übrigens vor allem mit der Weitergabe der Kontakte aus dem Telefonbuch und der persönlichen Terminpläne (auf Anregung von Handelsblatt-Online-Leserin Lisa Maria) an die Werbewirtschaft.

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So würde unser Facebook-Handy aussehen

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Der Selbstzerstörungsbutton schafft es nicht zur Produktreife

Kommentare zu " Neues Smartphone: So würde unser Facebook-Handy aussehen"

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  • es gibt bereits konzepte dazu ,spiegel.de
    http://facebookphonelab.tumblr.com/

  • FX was? ist dass das bei dem man die DEL-Taste drückt?

  • :-)

    Seit 3 1/2 Stunden gibt es diese "Meldung" und noch kein Kommentar? Anscheinend interessiert FB nicht - ich sehe es ebenso...

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