Neujahrsfest: Rekordfeuerwerk in Peking tötet einen Menschen

Neujahrsfest
Rekordfeuerwerk in Peking tötet einen Menschen

Nachdem privates Neujahrsfeuerwerk in Peking lange verboten war, haben die Chinesen beim den Neujahrsfeiern in diesem Jahr ordentlich zu geschlagen. Bei dem Rekordfeuerwerk zum chinesischen Neujahrsfest sind 270 Menschen verletzt und ein 25-jähriger Mann getötet worden.

HB PEKING. Er hatte so schwere Kopfverletzungen erlitten, dass er nicht mehr gerettet werden konnte, wie die Nachrichtenagentur Xinhua am Montag in einer ersten Bilanz der Feierlichkeiten in Peking berichtete. Zwei Männer im Alter von 21 und 30 Jahren hätten jeweils ein Auge verloren. Insgesamt 270 Brände seien am Samstag und Sonntag in der Hauptstadt durch Feuerwerk ausgebrochen.

Ein Behördensprecher machte vor allem unlizensiertes, billiges Feuerwerk, das nicht den Sicherheitsstandards entspreche, für die Unfälle verantwortlich. Es seien in diesem Jahr 560 Mill. illegale Böller und Raketen beschlagnahmt worden, mehr als vier Mal so viel wie im Vorjahr. Es sei vermutlich noch einmal so viel Billigfeuerwerk in die Luft gejagt worden wie lizensierte Böller. Nach 240 000 Kisten im Vorjahr sind diesmal 380 000 offiziell verkauft worden, was ein neuer Rekord in der Hauptstadt war.

In Peking und anderen chinesischen Städten wurden Feuerwerke zum Neujahrsfest erst im vergangenen Jahr wieder zugelassen. Zuvor waren sie jahrelang verboten, um die Bevölkerung vor Verletzungen zu schützen.

Auch in den USA feierten viele Chinesen und ihre Freunde das neue Jahr des Schweines. Zum Beispiel in der Chinatown von New York versammelten sich am Sonntagabend tausende Menschen ausgelassen auf den Straßen. In den meisten Ländern Südostasiens blieben die Finanzmärkte und viele Geschäfte wegen der Neujahrsfeierlichkeiten am Montag geschlossen.

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