New Orleans weitgehend verschont
Neuer Hurrikan bedroht US-Küste

Zu den Menschen, die vor dem Eintreffen von „Gustav“ nicht aus New Orleans fliehen konnten, gehört Michael Kennedy. Er arbeitet in der Küche eines Cafés in New Orleans, das immer noch geöffnet hat. Dem Fernsehsender CNN sagte er: „Viele Leute haben kein Auto, um wegzufahren. Sie haben kein Geld für Benzin. Und für so eine lange Zeit ein Hotel bezahlen? Jeder muss machen, was er denkt.“ Sein Kollege Jeremiah O'Farrell stimmte ihm zu: „Wenn ich abhauen würde, würde ich wahrscheinlich meinen Job verlieren.“

Drew Dumaine aus dem Ort Baton Rouge hat ein Foto von ihrem Haus in einen Blog des Nachrichtensenders CNN gestellt - Bäume biegen sich im Wind, im Hintergrund sind dunkle Wolkenberge zu sehen. Sie harrt mit ihrer Familie dort aus. Die Stimmung daheim beschreibt sie als „ruhiges Warten“: „Wir sind angespannt, aber vorbereitet. Wir wissen, egal was als nächstes passiert, es ist außerhalb unserer Kontrolle.“

Die Europäische Union unterstützt die Opfer des Hurrikans „Gustav“ in der Karibik mit zwei Mill. Euro. Wie die EU-Kommission am Montag in Brüssel mitteilte, sollten die Mittel für humanitäre Hilfe nach Haiti, Kuba, Jamaika und in die Dominikanische Republik fließen. Bereits auf dem Weg durch die Karibik hinterließ „Gustav“ eine Schneise der Zerstörung, insgesamt wurden 80 Tote registriert.

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