Noch immer werden Insassen vermisst
Java: Schlechtes Wetter führte zu Flugzeugabsturz

Nach der Bruchlandung eines Passagierflugzeugs in Indonesien ist die Zahl der Todesopfer nach offiziellen Angaben auf 33 gestiegen. Hasyim Arsal, Sprecher der der privaten Fluggesellschaft Lion Air, sprach allerdings von 25 Opfern, während verschiedene Krankenhäuser in der zentraljavanesischen Stadt Solo die Zahl der Toten mit 33 angab.

HB JAKARTA. „Unsere erste Annahme ist, dass der Unfall von schlechtem Wetter verursacht wurde. Gleichzeitig hat ein Windstoß das Flugzeug nach vorne gedrückt, als es auf der Landebahn aufsetzte“, sagte Arsal am Mittwoch.

Mehr als 70 Passagiere der Maschine vom Typ MD-82 erlitten Verletzungen, 19 Menschen wurden am Mittwoch noch vermisst. Das Flugzeug mit 164 Insassen war beim Aufsetzen bei heftigem Regen von der Landebahn gerutscht und gegen die Mauer des städtischen Friedhofs geprallt. Die Maschine zerbrach in zwei Teile.

Der Leiter des Flughafens, Andri Iskandri, sagte der Zeitung „Republika“ (Mittwoch), es sei ein Glück gewesen, dass die Maschine vom Baujahr 1982 nicht explodierte. Beim Aufprall sei ein Triebwerk noch in Betrieb gewesen. Ein anderes indonesisches Passagierflugzeug rutschte am Dienstag ebenfalls von der Landebahn. Bei dem Unglück auf dem Flughafen von Makassar in Süd-Sulawesi kam jedoch niemand zu Schaden.

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