Noch nicht als Verdachtsfall geführt
China: Neuer SARS-Verdachtsfall

China hat am Montag in einem dritten Fall einen Verdacht auf die Lungenkrankheit SARS bestätigt. Ein 35-jähriger Mann mit SARS-Symptomen sei in einem Krankenhaus in der südchinesischen Stadt Guangzhou in der Provinz Guangdong unter Beobachtung, berichtete die offizielle Tageszeitung „China Daily“ unter Berufung auf das chinesische Gesundheitsministerium.

HB PEKING. Das Gesundheitsministerium in Peking sei am Samstag von den Behörden der Provinz Guangdong über den Verdacht informiert worden. Der 35-Jährige habe nach ersten Erkenntnissen keinen Kontakt zu anderen Patienten mit dem Schweren Akuten Atemwegssyndrom (SARS) oder mit Wildtieren gehabt, die in Verdacht stehen die Krankheit zu übertragen, schrieb die Zeitung. Der Patient werde aber noch nicht offiziell als SARS-Verdachtsfall geführt.

Bei einem 32 Jahren alten Mann aus Kanton hatte sich der Verdacht auf SARS bestätigt. Er verließ das Krankenhaus als geheilt. Ein 20 Jahre alte Kellnerin eines Restaurants, das auch die als Delikatesse geltenden und SARS-Überträger verdächtigen Schleichkatzen serviert, gilt als der zweite Fall des Atemwegssyndroms seit Sommer in der Millionenstadt am Perlfluss. Der Gesundheitszustand der Frau sei stabil, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.

Zwischen November 2002 und Juli vergangenen Jahres steckten sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO in 30 Ländern etwa 8 000 Menschen mit dem Schweren Akuten Atemwegsyndrom an. 774 Menschen starben.

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