Nordmeerflotte
Zwei Tote bei Feuer auf russischem Atom-U-Boot

Auf einem russischen Atom-U-Boot ist bei einer Übungsfahrt nördlich der Stadt Murmansk ein Feuer ausgebrochen. Zwei Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben. Inzwischen ist der Brand gelöscht; die „Daniel Moskowski“ wird in einen Marinehafen geschleppt.

HB MURMANSK. Nach Berichten russischer Medien gibt die Marine an, dass es „keine Gefahr nuklearer Verunreinigung“ gibt. Der Atomreaktor des Schiffs sei notabgeschaltet worden. Der Brand sei am Mittwochabend ausgebrochen und gegen Mitternacht gelöscht gewesen.

Der Feuer wurde von einem Kurzschluss im vorderen Bereich des U-Bootes „St. Daniil Moskowski“ ausgelöst, wie die Nachrichtenagentur ITAR-Tass berichtete. Das Boot gehört zur russischen Nordmeerflotte, deren Hauptquartier sich in Severomorsk befindet. Die russische Militär-Staatsanwaltschaft leitete ein Strafverfahren wegen „Verstoß gegen die Regeln zur Bedienung von Schiffen“ ein. Derzeit ist das aufgetauchte Boot am Haken eines Schleppers unterwegs zur Marinebasis Wedjajewo.

Die Nordmeerflotte hat in den vergangenen Jahren mehrere schwere Unfälle verzeichnet. Zum schlimmsten kam es im Jahr 2000, als das U-Boot „Kursk“ explodierte und in der Barentssee sank. Alle 118 Besatzungsmitglieder kamen ums Leben. Im August 2003 wurden neun Mitglieder einer zehnköpfigen Crew getötet, als ihr U-Boot bei schwerem Wetter in der Barentssee sank.

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