Notoperation
Python verschlingt Heizdecke

Sein großer Appetit wurde einem Python in den USA zum Verhängnis: „Houdini“ verschlang statt Mäusen eine Heizdecke – samt Kabel und Bedieneinheit. Tierärzte kämpften zwei Stunden lang um das Leben der Schlange.

HB KETCHUM. Der Eingriff habe dem Python „Houdini“ vermutlich das Leben gerettet, sagte der Veterinär Karsten Fostvedt. Das 3,6 Meter lange und 27 Kilogramm schwere Tiere hatte die Heizdecke samt Kabel und Bedieneinheit verschlungen. Offenbar habe sich die Decke in „Houdinis“ Futter verheddert, sagte Schlangenbesitzer Karl Beznoska aus Ketchum im US-Staat Idaho.

Beznoska nutzte die Decke nach eigenen Angaben zur Beheizung des Terrariums. „Irgendwie hat er (“Houdini“) es geschafft, den Stecker zu ziehen“, sagte Beznoska, der das Tier seit 16 Jahren hält. Um die Heizdecke zu entfernen, setzten Fostvedt und sein Kollege Barry Rathfon einen 46 Zentimeter langen Schnitt. Es war für beide die erste Operation an einer Schlange.

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