Notstand in Florida ausgerufen Hurrikan „Irma“ nimmt Kurs auf die USA

Die Menschen in Texas haben in der Folge von Wirbelsturm „Harvey“ gerade erst mit den Aufräumarbeiten begonnen, da hält Hurrikan „Irma“ Kurs auf die USA. Für den Sturm wurde nun die höchste Kategorie 5 ausgesprochen.
Update: 05.09.2017 - 15:49 Uhr 1 Kommentar

So bereiten sich die Karibikinseln und Florida auf Hurrikan „Irma" vor

So bereiten sich die Karibikinseln und Florida auf Hurrikan „Irma" vor

San JuanHurrikan „Irma“ hat auf dem Weg in die Karibik an Stärke gewonnen und ist zu einem Sturm der obersten Kategorie fünf hochgestuft worden. Am Dienstagmorgen erreichte „Irma“ Windgeschwindigkeiten von 280 Kilometern pro Stunde und befand sich 440 Kilometer östlich von Antigua. Den USA droht nur wenige Tage nach dem Sturm „Harvey“ neue Verwüstung.

Zunächst bedrohte „Irma“ aber die östliche Karibik. Behörden zufolge könnte der Sturm Niederschläge von bis zu 25 Zentimetern bringen und Erdrutsche und Überschwemmungen nach sich ziehen. Auf mehreren Inseln wurden Evakuierungsmaßnahmen eingeleitet. Der Gouverneur des US-Außengebietes Puerto Rico, Ricardo Rosselló, warnte, dass es bei den Entscheidungen, die in den kommenden Stunden gefällt werden, um Leben und Tod gehen könnte.

Vorbereitungen liefen im gesamten Osten der Karibik, auf Antigua und Barbuda, auf Anguilla, Monserrat, St. Kitts und Nevis, Saint-Martin, Guadeloupe und den Britischen Jungferninseln. Die Behörden sagten bereits Flüge ab, verbarrikadierten Schulgebäude und forderten die Menschen auf, ihre Häuser nicht zu verlassen.

Die Menschen füllten ihre Vorräte auf, vor Supermärkten und Tankstellen bildeten sich Warteschlangen. Im US-Staat Florida, dem US-Außengebiet Puerto Rico und den amerikanischen Virgin Islands wurde der Notstand ausgerufen.

„Irma“ werde sehr genau beobachtet, sagte der Koordinator der gemeinsamen Katastrophenschutzbehörde der Karibikstaaten, Ronald Jackson. Er könne sich nicht daran erinnern, dass sich ein Tropensturm so schnell zu einem Hurrikan aufgebaut habe, bevor er die Region erreicht habe.

Auch die USA beobachteten die Entwicklung von „Irma“ genau. Der Hurrikan habe das Potenzial, auch für die Ostküste der USA gefährlich zu werden, sagte Evan Myers vom US-Wetterdienst AccuWeather. Es sei möglich, dass dann – erst kurz nach dem verheerenden Sturm „Harvey“ – erneut Gelder der US-Katastrophenhilfe benötigt werden.

Das US-Hurrikanzentrum erklärte, das Risiko wachse, dass der Sturm im Verlauf der Woche und am Wochenende Auswirkungen in Florida haben werde. Noch sei aber nicht zu bestimmen, welchen Weg „Irma“ einschlagen werde. Alle Menschen in Gebieten mit häufigen Stürmen sollten vorbereitet sein, erklärte das Hurrikanzentrum.

Meteorologen rechneten damit, dass das Zentrum des Sturms am Dienstagabend oder in der Nacht zum Mittwoch die Leeward-Inseln erreichen würde. Von dort könnte sich „Irma“ nördlich in Richtung Florida, Georgia sowie North und South Carolina bewegen.

Zehn Tage nach dem verheerenden Sturm „Harvey“ konnten die Menschen in Houston nach und nach die Notunterkünfte verlassen. Mehr als 50.000 Menschen kamen in Hotelzimmern unter, die von der Regierung bezahlt wurden, andere fanden Unterschlupf bei Verwandten und Bekannten. Die Stadt sollte ab Dienstag wieder zur normalen Tagesordnung zurückfinden, wie Bürgermeister Sylvester Turner mitteilte.

Die Zahl der Toten stieg nach Behördenangaben auf mindestens 60. Viele der Opfer seien in den Fluten ertrunken, in der Zahl seien jedoch auch Todesfälle enthalten, die indirekt mit dem Sturm in Verbindung stünden, teilten die Behörden mit.

  • ap
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1 Kommentar zu "Notstand in Florida ausgerufen: Hurrikan „Irma“ nimmt Kurs auf die USA"

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  • NOTSTAND IN FLORIDA AUSGERUFEN
    Hurrikan „Irma“ nimmt Kurs auf die USA
    Datum:
    05.09.2017 02:34 Uhr
    Die Menschen in Texas haben in der Folge von Wirbelsturm „Harvey“ gerade erst mit den Aufräumarbeiten begonnen, da hält Hurrikan „Irma“ Kurs auf die USA. Der Sturm wurde bereits auf die zweihöchste Kategorie 4 gestuft.

    ............................

    Also es wäre an der Zeit dass sich 500 MILLIONEN EUROPÄER SOLIDARISCH GEGENÜBER DEN USA ZEIGTEN, UND DANN DEN HURRIKAN NACH EUROPA UMLEITETEN, ABER NUR ÜBER BRÜSSEL UND NUR ÜBER ALLE BAUTEN DIE DER EUROPÄISCHER UNION ANGEHÖREN !!!

    VIELLEICHT BEKÄME DER GLOBUS DANN EINE ENGERE FREUNDSCHAFT ZU HURRIKANS !!!

    BESTIMMT, GANZ BESTIMMT !!! ICH WÄRE DER ERSTER FREUND DES HURRIKANS !!!

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