Öl-Plattformen geschlossen
Australien erneut von Zyklon bedroht

Weniger als zwei Wochen nach der Verwüstung durch Zyklon „Larry“ droht Australien ein neuer schwerer Sturm.

HB CANBERRA. Meteorologen zufolge ist dieses Mal der Westen des Kontinents betroffen. Zyklon „Glenda“ - eingestuft in der höchsten Sturmkategorie fünf - befinde sich derzeit rund 300 Kilometer nördlich der Stadt Port Hedland und bewege sich in Richtung Süden der Küste entlang, teilte das Tropical Cyclone Warning Centre am Mittwoch mit.

Schon am Donnerstag könnten die ländliche Region Pilbara von dem Sturm heimgesucht werden, der dann wohl noch Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 Kilometer pro Stunde erreichen werde, hieß es vom Bureau of Meteorology. In dem betroffenen Gebiet leben etwa 10.000 Menschen. Zudem sind vor der Küste etliche Öl-Plattformen angesiedelt, von denen manche bereits vorübergehend geschlossen wurden.

Erst Anfang vergangener Woche war einer der schwersten Stürme seit Jahrzehnten über Australien hinweg gefegt, allerdings über den äußersten Nordosten des Landes. Zyklon „Larry“ hatte Windgeschwindigkeiten von bis zu 290 Kilometern pro Stunde erreicht und riss Bäume aus, deckte Dächer ab und zerstörte Zuckerrohr- und Bananen-Plantagen. Der Schaden betrug umgerechnet rund 830 Millionen Euro.

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