Offenbar 23 Überlebende
Widersprüchliche Aussagen nach Flugzeugsbsturz in Russland

Beim Absturz eines Flugzeugs in Nordrussland sind entgegen ersten Angaben doch nicht alle 49 Menschen an Bord ums Leben gekommen.

HB MOSKAU. 23 Menschen hätten den Unfall überlebt, teilte der örtliche Zivilschutz im nordrussischen Autonomen Bezirk der Nenzen am Mittwoch mit. Das Verkehrsministerium in Moskau hatte zuvor unter Berufung auf vorläufige Informationen mitgeteilt, alle 45 Passagiere sowie die 4 Besatzungsmitglieder seien gestorben.

Nach Angaben der Behörden hatte die Propeller-Maschine vom Typ Antonow-24 fünf Kilometer vor dem Zielflughafen von Warandej an der Eismeer-Küste eine Notlandung versucht. Beim Aufprall sei der linke Flügel zerstört worden. Das Wrack habe Feuer gefangen. In abweichenden Berichten war von bis zu 52 Menschen an Bord die Rede.

Ein Sprecher des Nenzen-Bezirks sagte, Überlebende hätten sich per Satellitentelefon aus dem schwer zugänglichen Gebiet nördlich des Polarkreises gemeldet. Die Flugreisenden waren Angestellte des größten russischen Ölkonzerns Lukoil. In der Region befinden sich große Öl- und Gasvorkommen.

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