Oktoberfest Trachtenboom zur Wiesn: Dirndl und Lederhose sind Pflicht

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„Jede zweite Hochzeit in Österreich findet in Tracht statt“
Dirndl-Models auf dem Laufsteg
Dirndlgipfel
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Sechs Millionen Menschen drängen binnen 16 Tagen in die Stadt aus Bierburgen, Fressbuden und Fahrgeschäften. Alle Hotels sind ausgebucht, die Straßen verstopft, U-Bahnen trotz Extra-Zügen überfüllt.

Ein Video zum Thema

Trachtennacht 2015
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Das Oktoberfest versetzt die 1,5-Millionen-Stadt München alljährlich in einen Ausnahmezustand. Und das schon vor dem offiziellen Start am 19. September. Das Playmate des Jahres, Sarah Nowak, posiert hier Anfang September bei der Angermaier Trachtennacht im Postpalast für die Fotografen.

Enge
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Bier ist die wichtigste Essenz des ganzen Festes. In der schwülen Enge der Zelte merkt mancher die Wirkung zu spät. Rund 600 Besucher mussten 2014 wegen einer Alkoholvergiftung behandelt werden.

Wiesn-Playmate 2015
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Tracht heißt: Lederhose für Männer, Dirndl für Frauen. Das Wiesnplaymate 2015, Jessica Kühne, hat im Biergarten am Seehaus im Englischen Garten schon mal posiert.

Marianne Sägebrecht
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Passend zum Oktoberfest zeigt sich Schauspielerin Marianne Sägebrecht (70) in der aktuellen Meins zünftig im Dirndl. Der Frauenzeitschrift sagte sie: "Ich habe insgesamt etwas über 800 Euro Rente, das reicht nicht. Aber ich habe die Bücher, meine Lesungen, Theaterauftritte."

Kulinarische Orgie
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Eine halbe Million Hendl, gut 100 Ochsen, Schweine, Enten, Rinder in hoher Zahl werden für die Besucher zubereitet. Von Knödeln, Würsteln, Crêpes, Eis, Mandeln und Lebkuchenherzen gar nicht zu reden.
Das Wiesnplaymate 2015, Jessica Kühne, freut sich schon.

Dafür schlägt das Männerherz
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Wenn Frau auf dem Oktoberfest anbandeln will, hat sie mit dem richtigen Dirndl bei den Herren die besten Flirtchancen, denn 77 Prozent der Männer wünschen sich, die Damenwelt in Tracht auf dem Oktoberfest zu sehen. Die Empfehlungsplattform stylefruits.de hat die Deutschen in Zusammenarbeit mit der Innofact AG zu den Dirndl-Trends auf dem Oktoberfest 2015 befragt.

Ein wenig Luxuriöser durfte es bei Susanne Bisowsky schon immer sein. Strümpfe mit der Ornamentik der alpinen Tracht, Rosen und Rüschen, Neuinterpretation des Tiroler Huts – ihre modischen Zitate sind vielfältig. Die Feste und Bälle sind für Bisovsky die Bühnen ihrer Arbeit.

„Meine Marke macht aus, dass man nicht weiß, in welcher Zeit man sich eigentlich befindet“, sagt sie. „Ich habe eine gestalterische Sprache entwickelt, die nicht alle Jahre ersetzt werden muss.“ Der zeitlose Ansatz liegt nun voll im Trend.

„Jede zweite Hochzeit in Österreich findet mittlerweile in Tracht statt“, sagt sie und verweist auf ihr zwiespältiges Verhältnis zur textilen Folklore. Sie bewundere handwerkliche Qualität, die gnadenlose Kommerzialisierung lehne sie ab.

So unterschiedlich die Ansätze auch sind von den jungen, modernen Marken bei Almliebe über die afrikanischen Dirndl von Noo Neh bis hin zu Bisowsky: Die Tracht als billige Verkleidung lässt sie alle erschaudern. Denn natürlich decken sich noch immer vor allem viele auswärtige Besucher bei Ramschläden rund um die Festwiese mit billigen, ultrakurzen Dirndl gern auch einmal in neonleuchtenden Farben ein. „Diese Faschingskostüme, die teilweise unterwegs sind“, sagt Designerin Paltinger, „sind furchtbar“.

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